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Das Prinzip des Störungsinformationsdienstes ist denkbar
einfach. Pendler können sich kostenlos, unter Angabe von
Mobil- Telefonnummer und E-Mail-Adresse für den
Informationsdienst registrieren. Ein Programm prüft im 5-
Minuten-Abstand auf der Web- Seite der Bahn, ob
Störungen vorliegen und schickt dann E-Mails bzw. SMSe
an die betroffenen Pendler. Die Kosten pro SMS belaufen
sich auf 9 Cent. Bei derzeit 293 Nutzern (Stand
10.07.2009) ergibt dies pro Zugausfall Gesamtkosten von
maximal 26,73 Euro. Ein Betrag, der für ein service-
orientiertes Unternehmen gut investiertes Geld in
Kundenzufriedenheit sein sollte. Seit dem 15.01.2007
bieten wir den Service in eigener Regie an, um die
Machbarkeit nachzuweisen. Unser politisches Ziel ist,
dass der RMV den Dienst für die Niddertalbahn schnell
übernimmt.
Wir wollen mit dem Angebot die Attraktivität der
Bahnstrecke erhöhen und das umweltfreundliche
Verkehrsmittel für weitere Autofahrer interessant machen,
um so auch Orte wie Heldenbergen oder Büdesheim vom
Durchgangsverkehr der B521 zu entlasten – ohne den
Bau von Umgehungsstraßen. Die Bahn muss sich in
vielerlei Hinsicht mit dem Auto messen und hat hier
neben systemimmanenten Vorteilen auch Nachteile.
Einer der Vorteile ist die Möglichkeit, sich während der
Zugfahrt aktiv beschäftigen zu können – während diverser
Zugfahrten ist auch die Idee zum
Störungsinformationsdienst nicht nur entstanden, sondern
auch erarbeitet worden. Ein gravierender Nachteil ist
bislang allerdings, dass Autofahrer bei Störungen des
Straßenverkehrs im warmen Auto sitzen, wohingegen
Zugfahrer bei Störungen des Zugverkehrs oft am kalten
oder nassen Bahnsteig stehen. Diesen Nachteil wollen wir
mit dem SMS- Dienstangebot nun in einen Vorteil
umwandeln. Gezielt können Pendler bereits zuhause über
einen Zugausfall informiert werden und alternative
Dispositionen treffen und z.B. auf das Auto zurückgreifen
oder das Frühstück bis zum nächsten Zug ausdehnen.
Noch besser wäre natürlich, wenn Störungen gänzlich
vermieden werden könnten. Doch dies ist im Bahnverkehr
genauso unrealistisch wie im Straßenverkehr.
Wegen der in Berlin beschlossenen Kürzung der
Regionalisierungsmittel für den ÖPNV wurden im RMV die
Preise im Dezember 2006 um durchschnittlich 5,9
Prozent erhöht. Angesichts der sich damit
verschlechternden Rahmenbedingungen für den ÖPNV
erscheint es uns dringend geboten, jede Möglichkeit zu
nutzen, den Service zu verbessern und damit die
Attraktivität des ÖPNV zumindest zu erhalten.
Zu den Antworten auf die wichtigsten Fragen: hier ...
Direkt zur Anmeldung für den am 15.01.2007 gestarteten
Dienst: hier ...
Zur Presseinformation vom 13.11.2007: hier ...
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