Solarenergie in Schöneck - Schöneck ist Solarkreismeister 2007/2008 - Büdesheimer Solarstadtplan
Die Gemeinde hat in 2008 die Dachflächen des Kilianstädter Rathauses und des Feuerwehrhauses in Büdesheim an einen Investor vermietet, der darauf Photovoltaik-Anlagen installiert hat. Vorausgegangen war unser Antrag, Photovoltaik-Anlagen auf der Nidderhalle in Oberdorfelden zu errichten. Da dies aufgrund der Statik nicht möglich war, wurde nach anderen, geeigneten Dachflächen gesucht - und die genannten wurden gefunden.
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Photovoltaik-Anlage auf dem Feuerwehrhaus Büdesheim
Auf unseren Antrag hin hat die Gemeindevertretung am 19.02.2008 die Anmeldung Schönecks zur "Solarbundesliga" beschlossen. Neben dem "sportlichen" Ehrgeiz hier für Schöneck eine gute Platzierung zu erzielen, lagen dem Antrag auch zwei grundsätzliche Ideen zu Grunde: zum einen soll über den Wettbewerb die Werbetrommel für die Nutzung von Sonnenenergie gerührt werden, zum anderen soll eine Datengrundlage für die weitere energiepolitische Arbeit in der Gemeinde gewonnen werden. Einfach zu ermitteln waren von der Verwaltung die Daten für die Stromerzeugung mittels Photovoltaik-Anlagen, da diese über die örtlichen Stromnetzbetreiber zu erfahren sind. Schwieriger war der Umfang der Wärmeerzeugung mittels Solarthermie-Anlagen zu ermitteln. Hierzu rief die Gemeindeverwaltung die Schönecker Bürger auf, ihre Anlagen zu melden. Um diesen Prozess zu unterstützen sind wir Grünen mit den Fahrrädern spazieren gefahren und haben zunächst in Büdesheim die Anlagen gezählt und an die Verwaltung gemeldet.
Das Nebenprodukt unserer Erhebung ist der noch nicht ganz vollständige Büdesheimer Solarstadtplan, der einige Annahmen bestätigt, aber auch neue Erkenntnisse bringt. In Neubaugebieten war eine größere Anlagendichte zu erwarten, da es natürlich einfacher ist, Solaranlagen direkt beim Neubau zu integrieren. In gewachsenen Wohngebieten hingegen hatten wir nur mit einzelnen, versprengten Anlagen gerechnet. Doch hier gab es neben den Einzelanlagen auch Konglomerate, wie z.B. in der Froschbachstraße. Die Folgerung daraus: die Errichtung lohnt sich auch auf Bestands-Immobilien, und das spricht sich in der unmittelbaren Nachbarschaft schnell herum. Weiter sieht man im Solarstadtplan, dass bereits eine ganze Menge Anlagen installiert wurden, bei unserer Radtour haben wir aber festgestellt, dass noch viele geeignete Dächer brach liegen.