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Dialog mit dem RMV
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Antwort des RMV vom 12.09.2006 auf unsere Anfrage vom 06.08.2006
Erfreulich ist, dass die Kürzung der Regionalisierungsmittel außer der Preiserhöhung um
durchschnittlich 5 Prozent keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Niddertalbahn bzw. deren
Modernisierung haben wird. Die Einführung des Störungsinformationdienstes per SMS scheint -
auch aufgrund der gekürzten Mittel - auf unbestimmte Zeit verschoben. Bündnis 90 / Die Grünen
bereiten hierzu eine eigene Initiative vor. Die anderen Aussagen waren leider wenig konkret, so
dass wir per Antrag in der Gemeindevertretung über die Gemeinde einen neuen Anlauf nehmen
werden.
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Frage / Anregung Bündnis 90 / Die
Grünen
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Antwort RMV
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1. Fahrgastinformation: was unternimmt
der RMV, um mit der vorhandenen
Infrastruktur (Bahnhofslautsprecher sind
inzwischen ja wieder vorhanden) eine
bessere und frühzeitigere
Fahrgastinformation zu gewährleisten.
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Wir gehen davon aus, dass das in einem unserer früheren Schreiben
erwähnte Informations- und Qualitätsprogramm der Deutschen Bahn
zeitnahe zu weiteren Verbesserungen führen wird.
Wir konnten auch bereits feststellen, dass sich die Auskünfte bei
aktuellen Betriebsstörungen in vielen Bereichen erheblich verbessert
haben, was uns übrigens auch von unseren Kunden bereits mehrfach
bestätigt wurde. In einigen Bereichen können wir allerdings leider -
wie Sie es auch beobachtet haben - immer noch Mängel feststellen.
Auf deren Beseitigung werden wir auch weiterhin bestehen. Da wir bei
den hierzu mit der DB stattfindenden Gesprächen auf die Hinweise
unserer Fahrgäste angewiesen sind, danken wir Ihnen nochmals sehr
für Ihre Mitteilungen.
Die Deutsche Bahn hat uns versichert, dass sie die noch zu
beobachtenden Mängel bei den Fahrgastinformationen sehr ernst
nehme und einer weiteren Verbesserung des Informationsflusses
sowie einer weiteren gezielten Sensibilisierung der betroffenen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Auskünfte optimieren will.
Als erste wesentliche Verbesserungsmaßnahme möchten wir
exemplarisch die Informationsgebung auf den S-Bahn-Linien anführen.
An den Stationen mit den höchsten Fahrgastzahlen sind bzw. werden
noch weitere neue Anzeiger sowie eine verbesserte
Informationsgebung durch Ansagerplätze geschaffen. Neue Technik,
ggf. auch automatisierte Ansagen, befinden sich in der Testphase.
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2. Störungsinformationsdienst per SMS:
das Tüpfelchen auf das i wäre, wenn Sie
Ihren Störungsinformationsdienst in die
Fläche bringen würden. Ich denke, Sie
haben da etwas wirklich Innovatives und
Nützliches entwickelt. Stellen Sie es nun
Ihren Fahrgästen zur Verfügung, sie werden
es Ihnen danken! Konkret: gibt es
mittlerweile Planungen, wann der „Roll-Out“
auf der Strecke der Niddertalbahn
stattfinden soll?
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Der Störungsinformationsdienst per SMS ist noch immer in der
Planung. Jedoch ist es auf Grund der angespannten finanziellen
Situation, die sich durch die Kürzung der Mittel noch verstärkt, nicht
absehbar, wann die Umsetzung erfolgt.
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3. Statistische Informationen: Von Zeit zu
Zeit ist zu beobachten, dass
Fahrgastzählungen vorgenommen werden.
Könnten Sie uns die Ergebnisse zur
Verfügung stellen, um auf dieser Grundlage
unsererseits Überlegungen zu einer
weiteren Attraktivitätssteigerung der
Niddertalbahn anzustellen? Wichtig wären
in diesem Zusammenhang auch
Informationen über die Kapazitäten der
einzelnen Züge, d.h. wie viele Sitzplätze
sind im Normalfall in den einzelnen Zügen
verfügbar, wie groß wäre jeweils das
Potential zur Ausweitung, z.B. durch
zusätzliche Waggons? Gibt es für die
Strecke Störungs- und
Verspätungsstatistiken?
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Betriebsbeobachtungen und Erhebungen dienen unterschiedlichen
Zwecken. Die Ergebnisse betreffen verschiedene Vertragsverhältnisse
(unter anderem die Einnahmenaufteilung) und können daher nur intern
genutzt werden. Die Entwicklung des Fahrplans wird mit den
Gesellschaftern des RMV abgestimmt, die Bereitstellung der
Kapazitäten insbesondere mit den Verkehrsunternehmen verhandelt.
Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir grundsätzlich keine
weitergehenden Informationen als die über unsere Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit publizierten Daten zur Verfügung stellen können.
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4. Kürzung der Regionalisierungsmittel:
Der Presse war zu entnehmen, dass die
Kürzung durch den Bund auch gravierende
Auswirkungen auf den RMV hat, z.B. eine
Fahrpreissteigerung von 5,9 % ab
Dezember 2006 und die Streichung etlicher
Züge auf diversen Strecken. Von letzteren
scheint das Angebot auf der Niddertalbahn
glücklicherweise nicht betroffen zu sein.
Gibt es aber weitere Auswirkungen der
Regionalisierungsmittel-Kürzung? Gibt es
z.B. einen Zusammenhang zwischen der
kommunizierten Verzögerung der
Niddertalbahn-Modernisierung und der
Kürzung? So hat die Landesregierung ja
u.a. 18,9 Mio Euro aus dem Topf
„Investitionsmittel für den Nahverkehr“ zur
Finanzierung von Verkehrsleistungen
umgewidmet.
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Die Kürzung der Regionalisierungsmittel wird keine Auswirkungen auf
die Modernisierungsarbeiten der Niddertalbahn haben. Details zu den
Auswirkungen finden Sie auf www.rmv.de (unter "Kontakt" - "Presse")
in einer Pressemitteilung vom 12. Juli 2006 "Land unterstützt RMV
nach Kürzung der Regionalisierungsmittel.
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5. Modernisierung Niddertalbahn: wie
stellt sich der aktuelle Zeitplan dar? Gibt es
mittlerweile Konzepte zur künftigen
Fahrplangestaltung? Wird es
Fahrtzeitverkürzungen geben? Entfällt z.B.
die Wartezeit der 17:15, 18:15 und 19:15
Uhr Züge ab Frankfurt in Niederdorfelden?
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Nach Aussage der DB Netz AG ist mit dem Abschluss der
Modernisierung der RMV-Linie 34 zum Fahrplanjahr 2008 zu rechnen.
Der exakte Fahrplan wird im Vorfeld des Fahrplanjahres abgestimmt.
Die exakten Fahrplanlagen sind aufgrund der Durchbindungen
von/nach Frankfurt von vielen Faktoren (zum Beispiel vom Fahrplan
der Main-Weser-Bahn und von der Bahnsteigbelegung im Frankfurter
Hauptbahnhof) abhängig, so dass derzeit diesbezüglich noch keine
genaueren Angaben gemacht werden können.
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